Mittwoch, 16. Januar 2008

Shopping Rausch

Am Dienstag, nachdem wir den Papierkram nun endlich erledigt haben, sind wir zum Einkaufen gegangen. Wobei das in Hong Kong schwieriger ist als man sich vorstellt. Nicht das man Probleme hätte ein Einkaufzentrum (bzw. Mall) zu finden. Nein, man hat einfach ein so große Auswahl an Möglichkeiten, da an jeder dritten Ecke (a.d.R. leicht übertrieben) ein Mall zu finden ist. Und bevor man das Produkt seiner Wahl kauft, sollte man die anderen 6 Geschäfte, die das gleiche oder ähnliche verkaufen, auch noch kurz besuchen, um einen Preisüberblick zu bekommen. Ihr seht, es geht wirklich viel zeit drauf wenn man einkaufen geht.

Eine weiterer Unterschied zu good old Germany ist, dass man nicht immer die Sachen anprobieren darf. In einigen Schuhgeschäften sind die Modelle z.B. mit Plastikfolie umwickelt (bzw. mit einer Schrumpffolie eingepackt) dass man sie nicht anprobieren kann, auch einen Hocker sucht man in diesen Läden vergeblich. Fitting Room’s sind auch nicht immer vorhanden. So wurde ich (Bastl) z.B. von einem Verkäufer mit einem Maßband vermessen um zu schauen ob die Hose paßt oder nicht. Viele Chinesen gehen deswegen gleich mit ihrem eigenen Maßband shoppen. Jedoch in vielen Läden kann man auch Schuhe und Kleidung anprobieren.

Soviel zur Einleitung. Wir haben also in Hong Kong einen ganzes Outlet Shopping Center gefunden. Auf 3 Stockwerken reihten sich hier die westlichen Läden nebeneinander und verkaufen Ihre Ware günstiger als die Geschäfte in der Stadt. Wenn man jedoch genauer hinschaut merkt man, dass die Schuhe von der letzten Saison sind, die wohl keiner haben wollte. Auch die Polo Shirts von Ralph Lauren sind genauso teuer wie im deutschen Outlet. Also habe ich mir nur Schuhe gekauft, bei meinen alten habe ich nämlich mittlerweile die Sohle durchgelaufen.

Und endlich habe ich Wolf erwischt wie er westlichen Gelüsten nachging.

Am Abend, war dann eine Univeranstaltung für die Exchange Students. Es war so eine Art Welcome Party in einem Cafe, dass für Schätzungsweise 60 Leute ausgelegt ist, wir waren glaub ich um die 110! Eng und Gemütlich. Wir haben neue Kontakte geknüpft und sind danach erstmal zum Essen gegangen.

Wir haben, den kleinen Freund nicht probiert, aber soll gut geschmeckt haben!

Nach dem Essen ging es weiter in einen Pub names Billy Boozer, der zum größtenteil von den Exchange Students lebt. Gestern waren bestimmt 40 anwesend. Es war ein lustiger Abend und irgendwie sind wir viel zu spät ins Bett gekommen dafür dass wir heute Uni hatten. Wir verbuchen unseren Schlafmangel unter "Sociallising" und hoffen ihn nächste Nacht ausgleichen zu können.

Unser Environment


Anbei erhaltet ihr mal einen kleinen Eindruck von unserem Zimmer und der Umgebung in der wir zur Zeit leben. Das tolle zusammengebaute Foto vom Wolf, zeigt euch alle wichtigen Elemente auf unserem kleinen Raum (einfach anklicken). Das Bild unten, ist die Nordansicht vom Nordtower!

Leider ist der Boden immer noch dreckig, aber wir wollten uns gleich mal den Wischmopp von der Putzfrau ausleihen. Das untere ist ein Teil des Campus

Hier noch ein Foto von der Cafeteria, in der Wolf immer noch sein Frühstück einnimmt. Aber das Mittagsessen ist hier ganz in Ordnung, nachdem wir die ersten male ein bischen ins Klo gegriffen haben. Jedoch nach einigen Gesprächen mit anderen Exchange Studis haben wir jetzt einige Insider Tipps und kommen nun hervorragend zurecht.

Montag, 14. Januar 2008

Wintereinbruch

Der heutige Tag startete mit 14°C und Regen - es ist verdammt kalt geworden. Wir dachten schon, dass unsere Jacken umsonst im Gepäck waren. Das Wachpersonal auf dem Campus hat vorsorglich schon mal Hand Shoes (nein es heißt natürlich Gloves) angezogen und die Hong Kong Locals laufen mit Wollmütze durch die Gegend.

Nach dem Frühstück ging es um 8.30 auch schon mit der ersten Vorlesung los – The World of Business. Außer das es verdammt kalt war, haben wir heute nicht so viel gelernt. Die Klimaanlage lief, trotz 14°C Außentemperatur, auf vollen Touren. Who cares? Strom kostet ja nix … Wir saßen also mit dicker Jacke in der Vorlesung. Nach einer halben Stunde, die ersten Chinesen waren mittlerweile schon eingeschlafen, war der Spuck zu Ende. Erst ab nächster Woche beginnt die eigentliche Vorlesung. Was solls, so hatten wir wenigstens noch etwas Zeit unseren Papierkram zu erledigen.

Um 10.30 ging es weiter mit „Entrepreneurship & New Venture“. Hier sind wir insgesamt nur 16 Studenten, wovon neun internationale Studenten sind. Wir sind sicher, das wird eines der interessantesten Fächer. Zum Beginn der Vorlesung musste jeder bekannt geben, weshalb man der Vorlesung bei wohnt. Jeder bekundete sein Interesse, außer einem Chinesen – er gab an, nur deshalb hier zu sein, da der Dozent bekannt für gute Noten ist. Wir werden 7 Gastvorträge hören, zwei chinesische Firmen besuchen und wahrscheinlich 6.000HK$ erhalten um damit ein „kleines“ Unternehmen zu starten (ja, mit echtem Geld!).

Nach der Mittagspause in der Kantine ging es gleich weiter zu Asia-Pacific-Economics. Ein großer Saal, voll mit Chinesen. Es war unbeschreiblich, wie laut es während der ganzen Vorlesung war. Manche tauschten Fotos aus, andere spielten mit dem Handy und wieder andere hielten einfach ihr Kaffeekränzchen. Der Rest war am schlafen … Es war lauter, als in Deutschland in den Pausen zwischen zwei Vorlesungen. Interesse = 0. Zum Glück sprach der Dozent durch ein (sehr lautes) Mikrofon, ansonsten hätten wir gar nichts gehört.

Generell gliedern sich die Noten in mehrere Teile. Es gibt ein Mid-Term und ein Final Exam, dazu müssen Assignments (kleine Fallstudie) erstellt werden. Zusätzlich gibt es Punkte, wenn man immer anwesend ist. Der Aufbau der Benotung ist also ähnlich der EUFH.

Erwähnenswert ist noch, das auf dem Campus an jeder Ecke ein Wachmann steht oder sitzt und alles überwacht. Englisch kann leider keiner, somit ist eine Kommunikation unmöglich. Nicht mal nach dem Weg kann man fragen.

Jetzt heißt es erstmal bügeln. Die erste Wäsche haben unsere Klamotten zum Glück ohne Folgeschäden überstanden – kein Wunder, maximale Wassertemperatur irgendwo um die 30°C …. Einige Sachen, die nicht in den Trockner passten, mussten wir in unserem (rießigem) Zimmer trocknen. Mittlerweile hängt die Leine quer durch das Zimmer und drüber die Kleider – wie im Süden eben. Bilder folgen. Aber dank Klimaanlage war die Luftfeuchtigkeit zum Glück kein Problem.



Morgen hört Ihr wieder von uns, dann wieder mit etwas mehr Bildern.

Sonntag, 13. Januar 2008

Wir schreiben Sonntag den 13. Januar 2008 und wir waren einkaufen. Hier in HK haben die Geschäfte auch am Sonntag offen. Sehr angenehm, somit können wir unserem Konsumrausch 24h 7 Tage die Woche ausleben. Ihr seht wir werden wie die Hong Kong Locals, denn diese sind Shopping Geil, kaum war Wochenende waren die MTR’s, die Shopping Malls und Märkte total überfüllt. 3x dürft Ihr raten wer mitten drin war?

Zuerst ging es wieder in die Technik Ecke, Wolf hat sich ne Maus gekauft, wobei Elektroartikel nicht unbedingt immer günstiger sind. So haben wir z.B. Webcams gefunden die in "Good Old" Germany günstiger waren als hier. Logitech im allgemeinen hält sich die Waage mit Deutschland jedoch Memorysticks können wir nur empfehlen.

Danach sind wir weiter zu IKEA gezogen, ganz genau, das Schwedische IKEA, das berühmt ist für sein Billy Regal, Lampenius den Lampenschirm (grüße an Kasi, Björn und Bianca) und natürlich HOT DOGS. Wir haben uns Handtücher gekauft, und ich (Sebastian) noch eine weiche Matratzenauflage für das Praktiker Brett. Ihr merkt, ich bin der verweichlichte Teil des Hong Kong Duos. Allerdings passieren mir nicht dauernd irgendwelche Missgeschicke in der Öffentlichkeit. Sobald in der MTR etwas passiert, könnt ihr sicher sein, Wolf ist irgendwie involviert. So hat er schon fast einer jungen Dame den Mittelfußknochen gebrochen, als er drauf getreten ist, ein anderes mal ist eine Frau in seiner Nähe umgefallen und heute hat er einfach den Vogel abgeschossen. Wir haben uns gerade 2 Hot Dogs gegönnt. Wem fällt der Hot Dog runter? Dem Herrn Göhler (zu seiner Verteidigung muss man sagen, die Asiaten haben die Brötchen erstens falsch und zweitens fast durch geschnitten. Jedoch streifte die fallende Ketchup Wurst 1. seine Hand 2. seine Hose. Nachdem Asiaten aber nie Servietten benutzen, waren natürlich auch keine greifbar um sich zu säubern. Kurzerhand griff er hinter sich wo etwas Verpackungspapier lag. Hat dieses genommen um seine Hände und Hose sauber zu bekommen. (Wir standen an der Packstation für Ikea, dort kann man Tragegriffe anbringen und seine Sachen zusammenknoten, da man hier nicht mit dem Auto vor die Tür fahren kann.)

Zur gleichen Zeit hat aber eine Chinese neben Wolf seine Sachen verpackt und es stellte sich heraus, dass es sein Packpapier war. Er hatte jedoch nicht bemerkt, wie Wolf es zum putzen und säubern benutzt hatte. Wolf hatte aber auch nicht bemerkt, dass es ihm gehörte. Erst als der Mann sein Papier ganz komisch ansah und sich wunderte warum sein Papier auf einmal zerknittert und voll mit Ketchup war. Realisierte Wolf, dass das Papier wohl kein Allgemeingut war und der Mann merkte, dass jemand damit etwas damit abgeputzt hatte. Die Situation war einfach köstlich und wir haben uns schnell verdrückt.

Um unsere Essenssituation kurz weiter zu vertiefen. Wir haben mittlerweile den Einstieg gefunden und kommen mit dem Essen gut zurecht, das Preisniveau haben wir angehoben und waren mittlerweile auch Lasagne Essen (ja wir haben wieder einmal unseren Vorsatz gebrochen und waren westlich Essen) (Mist, erwischt!)

Aber dafür auch schon Sushi und heute Abend auch wieder Chinesisch. Kleiner Tipp gebratener Aal schmeckt hervorragend. (Sowohl als Sushi, als auch als normales Gericht)

So wir gehen heute mal früher ins Bett und starten morgen um 8:30 mit der Uni, wir haben zwar keine Ahnung wo wir genau hin müssen, aber das klappt schon.

Wir würden uns freuen wenn Sie auch das nächste mal wieder mitlesen, wenn es wieder heißt: Zwei deutsche in Hong Kong! Das Auslandssemester der anderen Art.

Impressions

Nachdem wir nun fast eine Woche (der eine Tag der fehlt) in Hong Kong sind. Wollen wir Euch natürlich nicht die Erkenntnisse vorenthalten, die wir nebenbei mitbekommen und bis jetzt noch nicht den Weg in unseren Blog gefunden haben.Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie viele Menschen hier leben, und die scheinbar immer alle gleichzeitig unterwegs zu scheinen sein. Genauso die Hochhäuser, bis auf wenige Markante (die berühmten) sehen sie doch alle irgendwie gleich aus, dass ist auch der Grund warum wir beide immer noch leichte Orientierungsprobleme haben.
Hong Kong ist eine Stadt der Kontraste, einerseits weil hier die westliche Lebenseinstellung auf einen kleinen Fleck im asiatischen Raum trifft und auf der anderen Seite ist die Kluft zwischen arm und reich deutlich zu erkennen. Wer hier Geld hat, der zeigt es auch, so sehen wir jeden Tag mehrere Porsche, Mercedes S Klasse oder 5er und 7er BMW’s durch die Straßen fahren. Auch deutlich erkennbar ist der Reichtum an den Häusern, wie sagte unser Tourguide am Freitag. If you know a person, who owns a house in Hong Kong, he is not rich, he is super rich. Aber die Häuser von arm und reich liegen auch recht nah zusammen, so wohnt zum Beispiel nicht allzu weit von unserer Uni entfernt einer der reichsten Familien Hong Kongs, genauso Hochhäuser gegen die ein Plattenbau wir ein Luxusapartment wirkt.

Wie jedoch diese riesigen Hochhäuser gebaut werden ist der absolute Wahnsinn, anstatt eines Stahlgerüsts, wird hier ein Bambusgerüst benutzt, die, soweit wir das beurteilen können, nur durch Gummibänder/ Plastikbänder zusammengehalten werden. Jede Bauaufsicht in Deutschland würde die Baustelle schließen, hier wird bis in 100 Meter Höhe (geschätzte) das biegsame Holz verwendet.

Genauso das Arbeiten auf der Baustelle selbst, während sich in Deutschland, alle darum sorgen, dass keiner zu lange in der Sonne stehen muss oder es zu heiß ist. Hier arbeiten die Chinesen in der prallen Sonne und haben (freiwillig) lange Kleidung an, da ein blasser Teint schick ist und braun die Farbe der armen Menschen ist. Deswegen sieht man auch viele mit Regenschirm bei strahlendem Sonnenschein rumlaufen.

Trotz des vielen Smogs der in der Luft steht, ist die Stadt an sich sauber, es liegt kaum Müll auf dem Boden (kein Wunder, da es genug Menschen gibt die den ganzen Tag irgendwelche Plätze und Straßen mit Haushaltsbesen fegen).

Mittlerweile fahren wir täglich MTR (U-bahn) und diese ist mindestens 300m lang, und zur Rush Hour sind diese auch immer voll, obwohl alle 3 Minuten eine kommt. Man steht ab und zu so dicht, dass man nicht umfallen kann, somit ist es egal ob man sich festhält oder nicht. Die Fahrkosten sind recht günstig, obwohl wir noch ohne Studentenrabatt unterwegs sind.

Lebensmittel zu kaufen ist auch ab und zu eine Herausforderung des Wohlbefindens. So werden die Fische live und in Farbe auf der Straße ausgenommen und halbiert. Allerdings so, dass die Schwimmblase voll aufgeblasen im Fisch drin bleibt und das Herz noch schlägt. Fleisch hängt auch ohne Kühlung auf der Straße!

Soweit die ersten Eindrücke, weitere werden folgen.

Samstag, 12. Januar 2008

Ein Tag mit Amis


Heute waren wir den ganzen Tag mit zwei Amerikanern unterwegs - Daniella und Tom. Die beiden sind sehr, sehr europäisch orientiert. Tom's Familie kommt aus Polen und Daniella Verwandte in Heidelberg, und nein keiner der beiden spricht wirklich deusch ... Das vorab zu eurer Info.

28°C, blauer Himmel und eine geringe Luftfeuchtigkeit nutzten wir gleich für eine Tour quer durch Hongkong. Der erste Tag ohne Smog und nur einem Satz Socken & T-Shirts.

Heute morgen ging es erstmal nach Sham Shui Po - ein Traum für jeden Technik Fanatiker. Dort gibt es das Golden Computer Center, eine Art Mall mit drei Stockwerken und hunderten von kleinen Geschäften. Elektronik ohne Ende. Flachbildschirme, Notebooks, Digitalkameras, PSP's, Nintendo DS, Flash-Speicher und endlos mehr Computerzubehör. Und der Wahnsinn alles kostet die Hälfte von deutschen Preisen. Soviel zum Thema "Geiz ist Geil"

Danach ging es weiter nach Hongkong Island, genauer - Causway Bay. Wir hatten einen fantastischen Blick nach Kowloon und zur Skyline von HK Island. Während eines kleinen Spaziergangs entlang des Hafens kamen wir am Royal Hong Kong Yacht Club vorbei - Zutritt "For Members Only". Auf dem Parkplatz nur Porsche, Ferrari & Co .... Naja, Tom macht gerade einen Segelschein, also wollte er unbedingt rein. Der Pförtner verwährte uns natürlich sofort den Eintritt. Aber was haben wir heute gelernt - man muss dreist sein, um etwas zu erreichen. Tom erklärte dem Pförtner, das wir ein Mitglied im Club treffen - also, wir warn im Club .... Und wie es der Zufall wollte, trafen wir im Club einen anderen Exchange-Student., dessen Vater Mitglied im Club ist. Naja - Tom kann nun ein Segelboot bekommen :)

Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter - der Magen knurrte, also was lag näher als etwas Dim Sum zu suchen. Dum Sim ist, für alle neuen Leser, vergleichbar mit spanischen Tapas. Es sind kleine, chinesische Snacks, die aus Fisch, Fleisch oder nur etwas Teig & Gemüse bestehen. Gerade das richtige zur Mittagszeit.

Auf dem Rückweg zur Hall passierten wir noch die wohl bekannteste Attraktion Hongkongs, die schmalen, hohen Straßenbahnen. Seit 1904 verkehren diese unermüdlich auf Hongkong Island. Für nur 0,2€ kann man quer über HK Island fahren.


Am Abend nutzten wir die Gunst der Stunde die tägliche Lichterhow ohne Nebel zu genießen. Was soll man sagen, wir genossen eine einmalige LIchtershow mit einer einmaligen Skyline.

Zum Dinner gab es das beste Sushi das ich jemals gegessen habe (ich hab erst zwei Mal Sushi gegessen) .... Wir wurden Zeuge, wie in diesem Sushi Restaurant Fishplatten zubereitet wurden. Die Fische wurden frisch aus dem Wasser genommen, getötet und direkt zubereitet. Der Schwanz zuckte noch auf der Platte, als es am Tisch serviert wurde. Wo in Deutschland ist das möglich? Ich bin sicher, wir kommen wieder ...

Zu guter Letzt noch ein Plan des U-Bahn Netzes in Hong Kong. So könnt Ihr jederzeit unsere Touren nachvollziehen.



Morgen ist unser letzter "Freier Tag", ab Montag beginnt wieder der Ernst des Lebens und die Uni startet. Wir sind gespannt auf den Unialltag in China.

Freitag, 11. Januar 2008

Orientation Day 2 & 3

Hallo zusammen, wir melden uns mal wieder aus dem deutschen Headquarter im Northtower aus dem 17. Stock des Studentenwohnheims.

Wir waren gestern und heute viel unterwegs und kommen erst jetzt wieder zum bloggen, mehr als 36 h nach unserem letzten Eintrag (ich weiß Ihr seid besseres gewöhnt).

Also starten wir mit Donnerstag dem 10.01. Es war mal wieder ein Orientation Day! Uns wurde die Bibliothek gezeigt, die sich über schlappe 5 Stockwerke erstreck. Studenten dürfen sich aber NUR 30 Bücher auf einmal ausleihen (ich glaube so viele waren es bis jetzt noch nicht in meinem ganzen Studium) und Lernräume für jeden Gelegenheit (Silent und Group) gibt es 24h am Tag zur Exams Zeit. Irre!!

Mittags wurden wir von der HKBU zum Exchange Student Welcome Lunch eingeladen. Es gab "Dim Sum" was es übersetzt heißt, keine Ahnung, aber es ist typisch Kantonesisch (so wie die Tapas in Spanien) es wird von vielen Gerichten kleine Häppchen serviert, die jeder mit seinen Chop Sticks direkt von dem Teller in den Mund schiebt.

Nachmittags hatten wir frei und sind mal wieder einkaufen gegangen (wie bis jetzt eigentlich jeden Tag) und haben uns mit Lebensmitteln eingedeckt. Ich habe unsere Vereinbarung gebrochen und mir Müsli gekauft, dass Frühstück in der Kantine war nicht mehr zum aushalten. Immer so komische Spiegeleier mit fettigen Bacon oder Sausage oder sonstigem "westlichen" (wer isst eigentlich sowas regelmäßig in Deutschland) Sachen. Also Ich bin Fahnenflüchtig, aber Wolf will sich weiter tapfer schlagen! Bewundernswert!


Gestern Nacht ging es dann mal wieder mit einer großen Gruppe zum Essen in einen traditionelles chinesisches Restraunt in dem sonst nur Hong Kong Locals befinden, aber auch hier hatten wir einen Dolmetscher dabei, ohne geht es einfach nicht. Diesmal haben wir keine Ratten gesehen, aber dafür wie das Geschirr abgespült wird... und das hätten wir besser nicht gesehen obwohl wir es aus Erzählungen kannten, im Hinterhof wurde das Geschirr an der kalten Seigenlauge "vorbeigetragen", die Chinesin war übringes etwas wütend auf mich als ich das Foto machte, naja ich lebe noch und die Triaden sind auch nicht hinter mir her. Das Essen war gut und dazu gab es ein gutes traditionelles chinesisches Bier, dass wir aus Flaschen getrunken haben, deren Kronkorken schon gerostet haben, PROST, solange es der Magen aushält (bis jetzt hat er)
Ein weitere Highlight des Restaurants war die Toilette (falls man es nicht erkennt, ich steht auf der gleichen Ebene wie die Brille, und bei den Damen sah es genauso aus).

Danach sind wir noch weiter nach Hong Kong Island gezogen und sind zum ersten mal in einen Club gegangen sehr angenehm und viele Langnasen auf der Straße! Gegen 12:30 Uhr sind wir dann nach Hause gegangen da morgen der letzte Orientation Day war...



Friday!

...bei dem uns einen Tour durch Hong Kong geboten wurde. Im nachhinein betrachtet war es einen Tour wie es wohl die Asiaten lieben, nach dem Motto wir besichtigen Europa in 3 Tagen. Raus aus dem Bus, 20 - 30 min aufenthalt und wieder rein in den Bus.

Wir haben den Haupttempel von Hong Kong besucht. Chinesen bringen ihren Vorfahren Opfer dar, somit brachten viele Obst, Gänse und Ferkel (alles fertig zubereitet zum Essen) mit. Ebenfalls Räucherstäbchen, VIELE Räucherstäbchen, man könnte es in der Menge schon fast als Rauchbombe bezeichnen, meine Klamotten stinken jetzt noch.
Danach ging es zum Jade Market. Kleine Figuren, Schmuckstücke und Sonstiges aus Jade! Wir haben erstmal nichts gekauft.Nächste Station war der Viktoria Peak, das ist der Platz in Hong Kong der auf Hong Kong Island liegt und von dort man den perfekten Blick auf Skyline von HK hat, wahrscheinlich 3x im Jahr, heute war mal wieder eine traumhafte Wolken und Smog Kombination, dass wir nicht mal das Meer gesehen habe.
Nach einem Essen in einem Restaurant, dass man nur per Boot erreicht, ging es weiter zum berühmsten Strand von Hong Kong in der Repulse Bay! Habe ich erwähnt, dass wir 33° C haben und wir (Idioten) mit langen Hosen unterwegs waren? Ab nächster Woche soll es aber wieder kühler werden.Danach ging es weiter zur letzten Station von heute, einem kleinen Markt nähe des Strandes (Stanley Market). Nichts besonderes. Wir haben Duschschlappen gekauft, nachdem die anderen auf Grund des Gewichtsproblems in Deutschland geblieben sind.

Unteranderem ist dieses Foto entstanden, für dass wir wiedermal wütende Blicke geerntet haben, da man sich keine Sonnenbrillen für ein Foto aufsetzen darf. (Das Schild war aber auch zu gut versteckt). Für alle die noch nie eine Gruppe von Asiaten auf einem Foto gesehen haben, diese machen grundsätzlich das Victory Zeichen, also wir als Wahlasiaten die meistens um einiges größer sind , auch.

Am Montag geht dann die Uni los.

Schöne Grüße aus HK

Biene Maja und Willi

Donnerstag, 10. Januar 2008

First Orientation Day

Der erste Tag der Orientierungsoche ist vorbei. Heute Morgen gab es erst eine einstündige Einführungsrede von "Peter" - es war auch das erste Mal, das wir andere Interationals getroffen haben. Es sind erstaunlich viele Amerikaner, Franzosen und einige Asiaten. Randgruppen wie uns Deutsche gibt es nur sehr wenige ... Weiter ging es dann mit allgemeinenm Blablabla. Danach wurde uns in kleinen Gruppen das Unigelände und die Umgebung gezeigt. Die Gebäude erstrecken sich über mehrere Straßen - kein Vergleich zu unserer kleinen, gemütlichen FH in Brühl.

Im Anschluss daran ist jede Gruppe für sich irgendwo essen gegangen. Es war das erste Essen, was geschmeckt hat und appetitlich aussah. Leider gibt es diesmal kein Foto. Um dem Wunsch nach den Preisen gerecht zu werden. Das Mittagessen hat inkl. einem Softdrink 31HK$ gekostet (weniger als 3,- €) und es war so viel, das wir nicht alles geschafft haben.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Papierkrieg los. Wir sind Opfer des Perfektionismus der Chinesen gewesen. Für alles und nichts gibt es irgendwelche Formulare, die ausgefüllt, unterschrieben und in verschiedenen Bürso abgegeben werden. Mittlerweile haben wir drei verschiedene Chipkarten (Zugangskarte Wohnheim, Zugangskarte Zimmer und eine Karte zum U-Bahn fahren & Einkaufen - die berühte Octopus Karte ...). Diverse Organisatoren haben zu allen möglichen Themen etwas erzählt und es hat eigentlich niemanden interessiert :).

Am späten Nachmittag hatte der ganze Spuk ein Ende und wir waren entlassen.

Zum Abendessen sind wir mit einer Gruppe Amis nach Mong Cok gefahren. Was sol man sagen - Hong Kong, wie man es aus Filmen kennt.


Das Essen war wieder super - vom Preis zwar etwas teurer. Aber trotz riesigem Smoothie und klasse Essen (heiß serviert in Metallpfannen) hat es nur 61HK$ (unter 6,- €) gekostet.

Bei dem Versuch nach Hause zu fahren, kamen wir nicht mehr zur MTR (U-Bahn), da die Octopus Karte streikte. Nach einem Besuch im Customer-Service-Center war dann auch dieses Problem behoben. Es folgte noch ein kurzer Irrlauf durch die U-Bahnstation zum richtigen Bahnsteig - nun sitzen wir beim "Gute-Nacht-Bier" hier und schreiben Blog.

Und es heißt mal wieder

Gute Nacht Hong Kong, schönen Abend Deutschland!

Mittwoch, 9. Januar 2008

Hauptsache Essen

So die Nacht ist wieder rum, wow heute war es 6:30! Aber auch nur weil hier morgens unzählige Generatoren anlaufen oder ein LKW warm läuft. Wolf meinte sogar dass sich irgendwelche nachts eine LKW rennen im Rückwärtsgang geliefert haben müssen, da die Nacht ständig durch ein schrilles "BEEP" "BEEP" zerrissen wurde.

Aber 7h Schlaf reichen für mich, Wolf war etwas unglücklich! Also nutzen wir die frühe Zeit mal wieder für einen Blogeintrag. Eigentlich wollte ich gestern noch etwas zum Thema Essen schreiben, aber wurde dann doch von der Müdigkeit übermannt.

Das Frühstück haben wir uns gestern in der Kantine organisiert, uns lachte eine riesige Tafel in Chinesisch / Englisch. Wir wählten Eggs with Bacon und Oatmeal (was zum Teufel war Oatmeal) unsere Recherche ergab Haferbrei, aber dass war beim Essen nicht zu erkennen.




Mittags waren wir dann im Einkaufszentrum, Festival Park, in dem es neben 5 Etagen Shipping Zentrum und einer Eislauffläche auch einen Food Mile gibt. Chinesisches Fastfood neben chinesischem Fastfood! Wir Wolfs Gericht war Putenburger mit Bacon in Zwiebelsoße, ich nahm roasted duck with rice.

(rechts Wolfs esse, links unten meins)

Nach dem Grundsatz, das Auge ist mit, hab ich mich ja auf mein Essen gefreut, aber schon nach dem ersten Bissen hatte ich keine Lust mehr, da ich mir ein Stück knochen in mein Backenzahnfleisch gerammt hatte. Daraufhin hab ich erstmal alle Knochen entfernt. Der Geschmack war nicht so überzeugend, und richtig lecker war es dann leider nicht.

Wolf's Essen dagegen war ok. Das Auge isst wohl doch nicht immer mit.

Abends gingen wir wieder in die Nähe von unserem ersten Lokal, aber alleine. Also wieder chinesisches Fastfood. Das Essen zu bekommen und bestellen war eine Challenge für sich, es gab keine englische Karte. Aber hier kann man fast jedes Essen vorher anschauen, da es Plastiken davon gibt, mit Bezeichnung. Wir haben also einfach das Schild fotografiert und sind damit zum Bestellen gegangen und haben es der Kassiererin einfach unter die Nase gehalten. Sie hat sogar gelacht und den Daumen hoch gehalten. Englisch konnte Sie trotzdem nicht.

Hier ist es aber so, dass man das Essen ganz woanders bekommt, als man es bestellt. Aber netterweise hat uns die junge Dame an die "Hand" genommen und hat uns zur Ausgabe geführt. Die chinesen Suchen sich in der zeit einen Platz da Sie dann ausgerufen werden, per Mikro, aber wir mussten daneben warten.

Als das Gericht fertig war, versuchten Sie uns irgendwas zu sagen, und wir waren uns nicht sicher, ob schon alles da war. Aber sie haben uns dann doch ziehen lassen. Bis per Mikro die Laute "Ga Gau Da Na De" uns erreichten. Uns zwar das gleiche immer wieder. Da stellten wir uns die Frage, war es vielleicht doch nicht alles. Ich also wieder zu Auslage, "Ja da fehlte echt was" also ab zur Ausgabe, die Dame erkannte mich sofort wieder. Kunststück bei 2 Lang Nasen unter 150 Chinesen.

Unser Essen sah so aus.

Mein Essen (unten) waren Eiernudeln mit Salat gekocht in Brühe gelegt mit Schweinefleisch Stücken. Es schmeckte eher fad und das Schweinefleisch war mit Knochen und halb roh, lecker!

Wolfs Essen beschrieb er mit Eiernudeln in Brühe (soweit ja ok) mit dick Erdnussbutter bestrichgen (das sind die dunklen Stückchen).

Wir haben soviel gegessen wie es eben ging, Nudelsuppe mit Stäbchen zu essen, ist eh eine Herausforderung. Aus diesem Grund kann man auch nur rumsauen und schmatzen. Zu trinken gab es eine weiße süße Flüssigkeit, die wir nur probiert haben, aber nicht trinken konnten.
Soweit zu unserem Abenteuer bis jetzt, heute geht es weiter. Wir gehen jetzt erstmal Frühstücken.

Dienstag, 8. Januar 2008

Über 24h in HK!

Mittlerweile sind wir über 24h in Hong Kong und heute haben wir verdamnt viel erlebt (keiner Wunder wenn man seit 4 Uhr HK Zeit (dt = 21 Uhr) wach ist.

Heute haben wir Hong Kong ein bischen besichtigt und sind dazu dass erste mal mit der MTR (U-bahn in HK) gefahren. Am leichtesten geht dies, wenn man die sogenannte Octopus Card hat. Das Problem war allerdings so eine zu bekommen, da die kleinen Läden bei denen man die kaufen kann, keine Englisch sprechenden Mitarbeiter beschäftigen, wir wurden fragend angeschaut und es wurde bei dem Satz :Excuse, do you speak English, nur der Kopf geschüttelt. Wir sind ein bischen enttäuscht wie wenige hier die offizielle Amtssprache sprechen. Aber letztendlich haben wir sie doch bekommen.

Also auf zu einer der berühmtesten Straßen Hong Kong's, der Nathan Road (Tsim Sha Tsui). Dort steht Geschäft neben Geschäft (jedoch überteuert) und jeder versuchte uns wahlweise für Schmuck, Anzüge, Rolex Uhren oder Massagen zu begeistern. Zum Glück haben wir den Fehler schon zu Anfang gemacht und den Infozettel angenommen. Daraufhin hat uns der Typ glatte 50 Meter begleitet und bei den Menschenmengen auf der Straße war die Geschwindigkeit eher kriechend.

Im Süden von Kowloon haben wir dann Pause auf einem Aussichtsplatz gemacht und die Skyline von Hong Kong Island betrachtet und natürlich den Smog der dazwischen lag.

Mittlweile haben wir auch gestgestellt, dass sich die Durchschnittstemperatur von 10° wohl aus der Außentemp. (bis jetzt immer über 20°) und der Temperatur der Klimaanlage zusammen setzt. Egal wo man ist, ob Mall, Restaurant oder MTR. Es ist immer sau kalt.

Nach dem Tag sind wir zu dem Fazit gekommen, ohne Chinesiche Dolmetscher tut man sich etwas schwer das gewünchte Produkt in kurzer Zeit zu bekommen.

Gute Nacht Deutschland, Guten Morgen Hong Kong

So, nach drei Stunden Schlaf war die Nacht für uns zu Ende. Ortszeit 4.00 Uhr lagen wir wach im Bett und konnten nicht mehr schlafen. Also was liegt näher, als noch etwas im Blog zu schreiben. Noch haben wir Zeit für diese Spielerei.


Der Blick bei Sonnenaufgang vor 5 Minuten aus unserem Zimmerfenster - wie man sieht, sieht man außer Smog und diesigen Wolken noch nicht so viel ....



Zum Thema Bett lässt sich auch nur sagen - was Chinesen unter Matratze verstehen, würden wir als Holzbrett bei Praktiker mit 20% Nachlass kaufen .... Verdammt hart und viel zu kurz.

Das Ihr mal einen Eindruck von unserem Zimmer bekommt, hier ein paar Impressionen.


Linkes Bett Bastl, rechtes Bett ich ....



Das Bad teilen wir uns mit dem Zimmer nebenan - die rechte, schmutzige, unordentliche Seite gehört den Chinesen, links sind wir :)


Bastl's Schreibtisch ...

Mein Schreibtisch ....

Gute Nachricht zum Schluss - unserem Magen geht es wunderbar ....

Montag, 7. Januar 2008

West meets East! Wir sind da!

So und schon sind wir wieder online! Der Internetanschluß im Zimmer ist sofort verfügbar gewesen und somit folgt auch schon der erste Blogeintrag!

Der Flug verlief ohne Probleme, wir sind 10 min früher gestartet und haben über die Hälfte des Fluges geschlafen, kein Tv geschaut, weil eh nur Mist kam, und zum lesen sind wir auch nicht gekommen! Auf einmal sind wir in HK gelandet...

Auch der Immigration Office hat unsere Visa anerkannt und sorgfältig den richtigen Stempel gesucht.

Unsere abgespeckten Koffer haben auch den Weg nach Hong Kong gefunden, perfekt. Also ab zum vorgegebenen Treffpunkt, der Burger King am Flughafen (Bastl hat sich gefreut) und dort trafen wir unseren Begleitschutz.Mit dem HKBU eigenen Bus ging es dann 35 min durch die Hammer Stadt. Riesige Wolkenkratzer und unglaublich viel Smog den wir schon vom Flugzeug aus sehen konnten. Einfach Irre hier.

Beim Check In in das Studentenwohnheim stellte sich heraus, dass wir beide Roommates sind. Was für ein Zufall.

Heute abend waren wir dann gleich mit einer chinesischen weiblichen Delegation Essen. Eigentlich wollten wir zwei einen leichten Einstieg in die neue Esskultur bekommen, aber wo wir letztendlich gelandet sind, war doch ein starkes Stück und hat uns etwas Überwindung gekostet. Es war eine Garküche und schmutzig ohne Ende. Die Essstäbchen sowie das andere Geschirr wurde mit Tee abgespült (üblich in HK). Die karte konnten wir gar nicht lesen und so wurde durch andere bestellt. Es schmeckte wirklich gut obwohl nicht genau wußten was wir essen (außer das Schwein haben wir erkannt) bis 2 Meter an uns eine Ratte vorbeigelaufen ist. Alle anderen hat es nicht gestört, aber wir haben danach unser essen eingestellt.
Ansonsten haben wir uns noch mit einem HK Handy eingedeckt (günstiges Telefonieren nach Germany) und Decke Kissen und Shampoo. (Hier ist fast alles günstig)

Keep on reading! Bis bald

Die letzten Stunden in Deutschland

Die letzten Stunden laufen, Wolf befindet sich gerade auf dem Weg von Köln nach München und wird in ca. 45 Minuten landen.
Und dann endlich um 21:20 Uhr ist der planmäßige Abflug unserer A343 (glaub ich war es). Die Flugzeit ist mit 12h angegeben und wir legen eine Entfernung von 9071 km zurück (lt. dieser Page)

Wir melden uns aus HK so schnell wie möglich!

Samstag, 5. Januar 2008

Packstory die Zweite!

Auch meine Packversuche liefen im Grunde nicht anders ab als beim Wolf!

Ursprünglich wollte ich das Packen auf morgen verschieben, aber nachdem ich einen telefonischen Hinweis aus Bonn bekommen habe, dass die 20kg Marke schnell geknackt ist... Wurde der Probelauf auf heute vorgezogen.

1. Versuch: Nachdem der Koffer eigentlich voll war (vom Platzangebot), aber noch etliche meiner Sachen vor dem Koffer lagen, dachte ich mir, ich wieg ihn erstmal! Überraschung die 20kg waren schon in weite ferne gerückt...

2. Versuch: Diesmal habe ich die verschiedenen Koffertypen gewogen, die ich zu Auswahl hatte, der leichteste lag bei 5,9 kg bot aber auch den kleinsten Stauraum! Also doch den großen genommen und wieder alles ausgepackt und Gepack reduziert. Diesmal war auch alles drin. Doch der Gang auf die Waage, war auch diesmal enttäuschend. Immer noch bei 22kg... DAMN, kann doch nicht sein.

3. Versuch: Kurzerhand wurden Jeans, Pullovers und T-shirts zu Luxusartikel erklärt und von der Liste gestrichen und meine Sportlaufschuhe, hab ich jetzt schon im Flugzeug an (damit ich der erste am Kofferband bin in HK :-). Siehe da 19,6 kg! Koffer zu!

Auch mein elektronisches Zeug begleitet mich auf meinem Luxusplatz in der Holzklasse! Es kann los gehen! Einen Einkaufszettel habe ich jedoch schon geschrieben.

Grüße aus München
Bastl

Ready for Take-Off ....

... wenn die Sache mit dem Gepäck nicht wäre.

Alle Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und wir quälen uns gerade mit dem Packen der Koffer. Lufthansa ist der Meinung das Koffergewicht auf Flügen nach Asien auf 20kg zu limitieren. Im Vergleich dazu sind für (fast) den Rest der Welt 2x 23kg pro Person erlaubt .... Pro 1kg Übergewicht werden 40,- € Gebühren fällig.

Der erste Versuch ergaben weit über 20kg - trotz extremer Zurückhaltung. Also habe ich mit der Küchenwaage jedes Teil einzeln gewogen und nur leichte Utensilien eingepackt. Ihr glaubt nicht, wie schwer Schuhe (950g) oder Pullover (650g) sind. An Rasierschaum oder eine volle Flasche Haarshampoo brauch ich gar nicht mehr zu denken. Folge - gleich nach Ankunft müssen wir erst einmal einkaufen gehen ...

Aktuelles Koffergewicht 20,6kg, hoffentlich ist Lufthansa kulant. Alle Dokumente, Laptop, Digicam, Kabel etc muss ins Handgepäck ausweichen, dort sind zum Glück maximal 8kg erlaubt.

Grüße aus Bonn
Wolf

Montag, 17. Dezember 2007

Erlaubnis erteilt

Nun dürfen wir offiziell in Hong Kong SAR als Studenten einreisen. Unser Visum ist da, und das früher als erwartet. Wir hatten uns schon auf einen Nervenkrieg eingestellt und uns vorsorglich die Adresse der Chinesischen Botschaft rausgesucht. Aber sieh da es läuft alles ohne Probleme.

Mittlerweise sind auch unsere Studiengebühren und unsere Unterkuft bezahlt. Eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen und die Geldversorgung ebenfalls gesichert.

Heute in 3 Wochen sind wir schon in Hong Kong, viel gibt es bis dahin nicht mehr zu tun, außer Koffer packen und sich von den Zurückbleibenden zu verabschieden und natürlich Weihnachten feiern.

In diesem Sinne! Ein schönes Weihnachtsfest.

Grüße aus München bzw. Bonn
Wolf und Bastl

Donnerstag, 22. November 2007

Offizielles GO von der HKBU

Tach Post. Via Airmail haben wir einen Brief aus Hong Kong bekommen (der übringes nur schlappe 12 Tage unterwegs war, wenn man dem Poststempel glauben schenkt). Wir haben einen Zusage für unseren Studienplatz bekommen. Also haben wir unseren Flug nicht Monate im voraus umsonst gebucht. Der nebenbei so optimal von Wolf gebucht wurde, wie es nur möglich war. Wir haben einen Schlafplatz ab dem 7.1.2007 und wir landen, na... richtig am 7.1.2007

Anonsten stand nur allgemeines blabla in dem 1 seitigen Wisch. Auch das unser Visum beantragt wurde. Hoffen wir es kommt rechtzeitig. Das ist und bleibt bis jetzt der letzte Unsicherheitsfaktor.

Als nächstes müsste die Bestätigung kommen, in welcher Hall wir sind und mit wem. Wir warten gespannt.

So long

Wolf und Bastl